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Aus den Gemeinden

Krippenweg 4. Advent

Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die vierte Kerze brennt.
Gott selber wird kommen, er zögert nicht.
Auf, auf, ihr Herzen, und werdet licht.
Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!
Schon ist nahe der Herr.

(Maria Ferschl)

 

Liebe Kinder, liebe Erwachsene,

wie war es wohl auf der langen Reise, die Maria und Josef nach Betlehem zur Volkszählung machen mussten? Autos, Züge oder sogar Flugzeuge gab es nicht, die Straßen waren schlecht, Josef hatte nicht viel Geld und Maria war schon hochschwanger und musste den weiten Weg mit einem dicken Bauch schaffen. Dann sind sie in Betlehem angekommen und die kleine Stadt platzt aus allen Nähten, weil so viele Menschen unterwegs sind.

In zwei Gasthäusern haben die beiden Leute aus Nazareth bereits nach einem Zimmer gefragt. Aber da ist um diese Zeit längst alles belegt. Josef blickt ängstlich auf Maria. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird es soweit sein. Maria wird ein Kind zur Welt bringen, das Gottes Sohn genannt wird. Aber wo soll das geschehen? Josef wir immer unruhiger, wenn er daran denkt. Irgendwo müssen sie doch unterkommen. Sie kann das Kind doch nicht hier auf der Straße gebären.

Er fühlt Marias warme Hand auf seinem Arm. Sie will ihm Mut zusprechen. Gott wird schon da sein, wenn sein Sohn geboren wird. Er wird sie nicht im Stich lassen, nicht seinen Sohn, nicht Maria und auch nicht Josef. Aber so einfach lässt sich Josef nicht beruhigen. Wer bleibt da schon ruhig, wenn er keine Unterkunft hat und weiß, dass seine Frau jeden Augenblick ihr Kind bekommen kann?

Als sie weitergehen, legt Josef den Arm um Maria. Das Gehen fällt ihr schwer. Sie fühlt, dass bald ihre Stunde kommen wird. Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Kind zur Welt kommt.

„Die Straße noch“, sagt Josef und legt so viel Mut und Zuversicht in seine Stimme, wie er nur kann, „dann sind wir beim ,Goldenen Lamm‘. Das ist ein großer Gasthof. Den kenne ich noch von früher. Und dort werden sie sicher noch ein Zimmer haben. Wir sind ja schon mit dem kleinsten Raum zufrieden. Wenn wir nur ein Dach über dem Kopf haben!“

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Pfarr­nachrichten u. GDO KW 26+27

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