von Simon Miebach, Pastoralreferent

Liebe Christen,

viele von Ihnen werden sich an den August vor 15 Jahren erinnern – Weltjugendtag in Köln. Ich war damals in der Gemeinde Much für die Unterbringung der Gäste in die Privatquartiere zuständig. Beeindruckt war ich von der Hilfsbereitschaft der Menschen. Es war für mich eine Zeit in der es ganz einfach war an Gott zu glauben, ganz viele Menschen um mich herum und auf dem Weltjugendtag aus aller Welt haben einen einfach mitgetragen. Vielleicht war auch die Geburt unserer Tochter Franziska ein Ereignis, dass neu ein tiefes Glücksgefühl und Gottvertrauen auslöste.

Am 16. August 2005, mitten in den Tagen des Weltjugendtags wurde Frère Roger der Gründer der ökum. Brudergemeinschaft von Taizé ermordet. Ein Mann des Friedens, der sich nach den Erlebnissen des 2. Weltkriegs für eine Völkerverständigung, besonders der Jugend der Welt eingesetzt hat. Der Brücken gebaut hat zwischen evangelischen und katholischen Christen. Die Jugendlichen der Welt treffen sich in Taizé zum gemeinsamen Gebet, zum Bibelgespräch, zur Begegnung… viele der Lieder sind ins Gotteslob aufgenommen worden. Die Lieder von Taizé sind Gebete, sind Meditationen, die sich tief in meine Seele eingegraben haben, in ihnen kann ich Trost und Halt finden und mich immer wieder neu in Freude und Leid in Gott verankern.

Ich hoffe dass Sie auch solche „Ankerplätze“ und „Kraftquellen“ für sich entdeckt haben, bzw. entdecken.

Für das Pastoralteam

Simon Miebach, Pastoralreferent

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