von Pfr. Urban

Liebe Leserinnen und Leser unserer Pfarrnachrichten,

im Evangelium des 21. Sonntags im Jahreskreis (Mt 16,13-20)- möchte Jesus wissen, wer er in den Augen der Leute ist, für wen sie ihn halten. Diese Frage richtet er an den Kreis seiner Jünger. Die Leute reihen Jesus unter die großen Propheten ein.

Nachdem die Jünger die Meinung der Leute wiedergegeben haben, wendet er sich mit derselben Frage an sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Die Antwort kommt von Simon: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes. Dieses Bekenntnis bezeugt den Glauben des Petrus. Zu diesem Bekenntnis hat sich Petrus nicht aus eigener Kraft durchgerungen.

Der Glaube an Jesus Christus, als den Sohn Gottes, ist nie eigene Leistung, sondern Gnade Gottes. Das Bekenntnis ist ihm vom Vater im Himmel eingegeben worden.

Es kommt nicht von unten, von „Fleisch und Blut“ sondern von oben.

Von diesem Bekenntnis des Petrus beginnt die Kirche.

Wenn ich Auto fahre höre ich meistens Radio.

Als ich an einem Sonntag von der Hl. Messe von Bergneustadt nach Hause fuhr, hörte ich den Deutschland Funk – Kultur. Eine junge prominente Frau (35) erzählte in einem Interview über ihren Glauben und ihre Konversion in die Katholische Kirche. Wer für sie Jesus Christus ist, über Bedeutung der Eucharistie, dass man diesen Jesus real und leibhaft hier begegnet, in Gestalt von Brot und Wein. Er ist hier wirklich gegenwärtig. Sie sprach einfach und bescheiden und überzeugend.

Sie hat meinen Glauben bei meiner Heimfahrt bestärkt.

Durch das Bekenntnis des Petrus und von vielen, vielen andern, baut Gott seine Kirche.

Dieses Bekenntnis, unser Glaubensbekenntnis, zu dem wir berufen sind, braucht unsere Umgebung mehr denn je!

Mit spät sommerlichem Gruß auch im Namen des Seelsorgeteams

Ihr Pfr. Urban

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