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Der Impuls

von Pfr. Klaus Nickl

Vorwort für Palmsonntag

Heute schildern wir den Einzug Jesu in Jerusalem. Dann lesen wir die Passion.                                    Jesus inszeniert seine Ankunft als Königseinzug. Seine Jünger bereiten ihm einen standesgemäßen Empfang. Mit niedergelegten Kleidern rollen sie ihm den roten Teppich aus. Kinder aus Jerusalem begrüßen ihn mit Zweigen in den Händen. Viele hörten das H o s a n n a ! Sei uns willkommen!       Wie begrüßen wir Jesus heute?

Für Jesu Freunde ergaben die letzten Tage mit Jesus erst im Nachherein einen Sinn. Mit seinem königlichen Einzug steuert Jesus Puzzleteile über sein Selbstverständnis bei, die erst im Rückblick ein Gesamtbild ergeben.
Über dem Kelch beim letzten Abendmahl deutet er seinen Tod voraus.

Jesus war ganz und gar Mensch. Er hat jeden Schmerz am eigenen Leib erlebt.
Dadurch ist er für uns zutiefst glaubwürdig. Was könnten wir ihm glauben, hätte er das Böse ausgespart? Durchlebte Leidenserfahrungen können eine besondere Stärke verleihen. Es darf zwar nicht verharmlost werden, wie zerstörerisch sich eine traumatische Erfahrung auswirkt, auch nach vielen Jahren noch. Aber: Mit mehr Empathie als andere kann sich jemand in die Lage eines Menschen hineinversetzen, der selbst verzweifelt war.  Der Knecht Gottes und Sohn David verstand es, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Schon der Prophet Jesaja lehrte diese Haltung der Lebensbewältigung: Die Fähigkeit, an schwierigen Ereignissen zu wachsen und das Schwere als Ressourcen für die persönliche Entwicklung nutzen zu können.

Wie sollten wir einem glauben, der fern ist und erhaben auf goldenem Thron, abgeschirmt vom alltäglichen Elend?

Dann lieber auf einem Esel.

Für das Seelsorgeteam

Klaus Nickl

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