von Pfarrvikar Klaus Nickl

Liebe Christen,

die Kirche beschließt den Jahreskreis mit dem Bekenntnis zu Jesus Christus als dem Herrn.

Bald schon rufen wir: Siehe, dein KÖNIG kommt! Wir wollen darüber nachdenken, was es bedeutet, wenn wir den 34. Sonntag als das Fest eines Königs feiern.

Wenn ich das Wort König höre, denke ich an einen König aus dem Märchenbuch, an König Drosselbart zum Beispiel. Ich denke an ein großes Schloss, an eine goldene Krone, an einen prächtigen Purpur-Mantel und an ein Zepter. Ich denke an Könige, die heute noch leben, an die Königin von England zum Beispiel. Ich denke auch an König David aus der Bibel. Er hatte den Riesen Goliath besiegt. Er war ein richtiger Held….

Wir aber feiern das Fest eines anderen Königs.

Jesus Christus ist der Friedenskönig. Wir aber stiften sehr oft Unfrieden.

Jesus Christus ist der König, der  n i c h t  herrscht sondern  d i e n t. Wir aber sehen kaum, was wir anderen Gutes tun können.

Jesus Christus ist der König, der einen Beweis seiner Liebe erbracht hat. Niemand liebt mehr als wenn jemand sein Leben aufopfert für viele, die er sich zu Freunden gemacht hat.

Hoffen wir für alle, die sich wie Könige vorkommen und alles bestimmen wollen: Lass sie erkennen, dass in deinem Reich nur die Macht der Liebe zählt.

Die frühen 10 Gebote nannte man damals die „Corona der Tora“. Diese Krone trägt Jesus von Nazareth zu Recht. In ihm ist tatsächlich das göttliche Wort und die Summe der Weisungen MENSCH geworden. In meinem Leben sehe ich ihn deshalb gerne auf dem Thron. Er ist sozusagen meine Nummer Eins. Ist er es auch für Sie?

Im Namen des Seelsorgeteams wünsche ich Ihnen gebündelte Aufmerksamkeit für den letzten Sonntag im kirchlichen Jahreskreises,

Klaus Nickl

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