von Karl- Heinz Jedlitzke, Gemeindereferent

Liebe Schwestern und Brüder!

Unser Leben läuft nicht glatt. Nicht alles geht auf! Es gibt Widrigkeiten und Widerstände, die wir nicht überwinden können. Wir sind oft mit Gegebenheiten konfrontiert gegen die die beste Absicht nichts ausrichtet. Manche schlechte Gewohnheiten durchziehen unserer Leben. Das Gestrüpp unserer Selbstsüchtigkeit überwuchert vieles. Der felsige Boden unserer harten Herzen macht es dem Guten schwer.  Sollten wir also besser gar nicht darauf hoffen, dass noch etwas anderes in unserem Leben wachsen kann als Egoismus und Gleichgültigkeit?

„Ein Sämann ging auf Fels, um zu säen“.

Gott streut trotz allem, immer wieder, sein Wort der Liebe und Rettung in unser Leben; auf seinen Acker. Es heiß z.B.: „Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Ich habe dich beim Namen gerufen, du görst zu mit“ ( Jes 43,5.1b) Oder es heißt: „In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt“ ( Joh 16,33 ) Oder seid gewiss, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“( Mt 28,20)

Das Wort, das Gott in mein Leben hinein sät, ist ein Wort, das stärkt und  Mut macht, ein Wort, das aufrichtet und heilt. Da entsteht dann mehr als unser Misstrauen und Versagen. Da wächst auch das Gute und vermehrt sich- nicht immer hundertfach, aber doch sechzig-oder dreißigfach. Dies lohnt sich schon für Gott, sagt Jesus im Gleichnis vom Sämann. Und das lohnt sich auch für uns .Am Ende hat Gott unser Leben zum Boden seines Reichen gemacht.

Gut, dass Gott solche, hoffnungsvolle und entlastende Worte zu mir sagt! Ich will versuchen, ihnen zu vertrauen.

Im Namen unseres Seelsorgeteams wünsche ich Ihnen weitere erholsame und gesegnete Tage.

Ihr

Karl- Heinz Jedlitzke, Gemeindereferent

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