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Der Impuls

Fischer am Hopfensee im Allgäu ©Tom Kattwinkel

Der Impuls –

von Karl-Heinz Jedlitzke, Gemeindereferent

Liebe Schwestern und Brüder,

die Erzählung des Sonntagsevangeliums vom „wunderbaren Fischfang“ haben wir schon oft gehört. Es geht hier allein nicht nur um ein spektakuläres Fischfangwunder, „ohne Jesus bleibe ich erfolglos, denn nur er zeigt mir den Weg, wie meine Netze voll werden“, sondern um eine wunderbare Berufung: Jesus Christus traut erfolglosen Fischern zu, für ihn auf Fischfang, auf Menschenfang zu gehen. Lukas gestaltet den Bericht so, dass man darin die ganze Geschichte der Beziehung Jesu zu seinen Jüngern wiederfindet. Er steigt zu ihnen ins Boot, das heißt: Er ist bei ihnen und zwar eine ganze Zeit lang, er fährt mit ihnen in diesem Boot und lehrt sie vom Boot aus. Damit ist die ganze Zeit des irdischen Lebens umrissen. Am Ende dieser gemeinsamen Zeit schickt er sie allein auf den Weg. Und zwar genau die, die doch so deutlich bewiesen haben, dass sie nichts fangen konnten.

Gott setzt auf andere Qualitäten als die, die man braucht, um in Galiläa ein angesehener Fischer zu werden, auf andere Qualitäten, als in unserer heutigen Gesellschaft propagiert werden. Eines dieser anderen Qualitäten scheint ein wahres und gereiftes Selbstbewusstsein zu sein. Aber selbstbewusst im Sinne Gottes ist nicht, wer sich für unbezwingbar hält. Selbstbewusst ist, wer seine Stärken und Erfolge, Schwächen und Fehler kennt. Der, wie Simon Petrus sich eingesteht: „Herr, ich bin ein Sünder“, und aus seinen Fehlern und manchem Scheitern lernt.

Für mich ist dieser wunderbare Fischfang ein Bild dafür, dass Gottes Vertrauen in diese Menschen damals nicht unbegründet war, dass sein Blick für die Qualität eines Menschen tiefer dringt, dass er uns Menschen etwas zutraut und uns so annimmt, wie wir eben sind.

Im Namen des Seelsorgeteams wünsche ich Ihnen eine gesegnete neue Woche

Ihr Karl-Heinz Jedlitzke, Gemeindereferent

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