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Der Impuls

Berg-Tabor-Galilaea-Israel
Berg-Tabor-Galilaea-Israel

Der Impuls –

von Diakon Patrick Oetterer

2. Fastensonntag, Lk 9,28b-36

Das Evangelium vom heutigen Sonntag wird als Fest „Verklärung Jesu” gefeiert. Darin geht es um Jesu Bereitung, Bestärkung, Ermächtigung durch Gottes Zuspruch: „Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“  Dieser Textabschnitt folgt im Erzählduktus des Lukas-Evangeliums unmittelbar der Enthüllung des Leidensgeheimnisses Jesu und seinem Aufruf zur Kreuzesnachfolge. Die Einheit ist damit Bestandteil der durch Lukas erzählerisch gestalteten Bewegung im Evangelium, die zu dem Punkt der Wende hin nach Jerusalem, dem Ort des Leidens, des Kreuzestodes und der Auferstehung, sowie der österlichen Erweise mit Himmelfahrt in Jerusalem bzw. Emmaus und Betanien führt.

Der Berg, auf dem Jesus betet, nach altkirchlicher Überlieferung der Berg Tabor an der Grenze Südgaliläas, steht für einen religiös ausgezeichneten Ort. Er hat einen signifikanten Symbolwert. Im biblischen Kontext und in den Religionen der Völker werden Berge bzw. Berggipfel als Begegnungsbereich zwischen Himmel und Erde angesehen. Der möglicherweise zu abendlicher oder Nachtzeit betende Jesus ist ein hervorgehobener Zug bei Lukas. Das Geschehen entwickelt sich in Verbindung mit dem Beten: In den sichtbaren Erscheinungen gleißenden Lichts zeigt sich an Jeus auf seinem Gesicht an seinem Gewand  die alles überstrahlende Nähe Gottes, seine Herrlichkeit. Sie symbolisieren das Einbezogenwerden Jesu in den himmlischen Herrlichkeitsbereich. Auf diese Weise scheint sich bereits jetzt in diesem Ereignis auf dem Berg etwas von der von der Auferweckungswirklichkeit bzw. des Eingangs in die Herrlichkeit des Vaters und der Emporhebung in den Himmel im Vorgriff anzudeuten.

„In Herrlichkeit” beinhaltet in anderen Zusammenhängen einen Bezug zum Gottesreich oder zur endzeitlichen Auferstehung, die uns allen geschenkt wird, die wir Christus gläubig folgen. Manche meinen, in der Ewigkeit sei es ewig langweilig. Das heutige Evangelium vermittelt uns das Gegenteil: Geschenkt wird uns dereinst eine lichtvolle Begegnung mit Gott, der uns in sein Licht, in seine alles durchstrahlende und bergende Liebe eintaucht. Dazu sind wir auf Ewigkeit eingeladen, dazu schenkt uns der Evangelist Lukas mit seinem Augenzeugenbericht ein überaus ermutigendes lichtvolles Zeichen.

Lasst uns jubeln und freuen, denn Christus schenkt uns schon hier und heute sein Licht, das sich an uns auch in Ewigkeit erfüllt: „Freut Euch: Wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade.“ (Gotteslob 56,1)

Gott segne die Menschen in der Ukraine und überall dort, wo Mächtige mit Krieg und ungezügelter Macht Menschen töten und beherrschen wollen!

Herzlich grüße ich Sie im Zeichen des niemals versiegenden Lichtes

– des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes –

und auch im Namen unseres gesamten Seelsorgeteams –

Ihr
Diakon Patrick Oetterer

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