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Der Impuls

von Diakon Norbert Huthmacher

Wie Jesus Orientierung gibt

 

Liebe Schwestern und Brüder,

im Evangelium vom 16. Sonntag wird berichtet, dass so viele Menschen zu Jesus wollen, dass er und die Apostel nicht einmal Zeit zum Essen finden. Was hat diese Menschen an Jesus so fasziniert? Heilungen, Wunder oder Erzählungen anderer über die Taten dieses Jesus? Ganz sicher auch dies, aber mir scheint, dass da etwas fehlt, das auf besondere Weise auch heute fehlt: im Evangelium steht, dass Jesus mit den Menschen Mitleid hat, weil sie wie Schafe seien, die keinen Hirten haben (Mk 6, 34). Eine Schafsherde ohne den Hirten ist ohne Orientierung. Sie haben nichts, was ihnen Halt gibt, sie haben niemand, nach dem sie sich ausrichten können.

Der Philosoph Werner Stegmaier sieht Orientierung als eine „die Leistung, sich in immer neuen Situationen immer neu zurechtzufinden.“ (W. Stegmaier, Philosophie der Orientierung, Berlin: 2008, S. XV). Das ist in unserer Zeit durch Einflüsse auf unser Leben von außen erschwert: mit technischen Neuerungen zurecht zu kommen ist für viele schwierig, im Berufsleben drückt viele der Zwang der Ökonomie. Im Politischen sind schon lange nicht mehr nur drei oder vier Parteien im Parlament, und weltweit gibt es nicht mehr einfach einen Ost-West-Konflikt. Orientierung auf allen Ebenen, auch im ganz persönlichen wird immer schwieriger.

Warum sich auch heute nicht an Jesus orientieren? Warum ihn nicht wirklich und tief in mein Leben einlassen als Hirten für mein Leben? Bei ihm kann man immer noch zur Ruhe kommen (im Gottesdienst, im Gebet). Bei ihm findet man auch Orientierung für das eigene Handeln: fähig sein, mit anderen Mitleid zu haben und sich um sie kümmern. Mit Jesus bekommt nicht nur der Alltag, nicht nur ein Lebensabschnitt, sondern das ganze Leben Orientierung, weil es einen Sinn bekommt. Man muss es allerdings auch selbst wollen und es zulassen … dann wird man unendlich von ihm beschenkt.

 

Herzliche Grüße, auch im Namen des Pastoralteams, ihr

Norbert Huthmacher, Diakon

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