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Der Impuls

von Diakon Michael Gruß

Liebe Mitchristen!

Im Tagesgebet des heutigen Dreifaltigkeitssonntag bittet die Kirche darum: „Gib, dass wir im wahren Glauben die Größe der göttlichen Dreifaltigkeit bekennen und die Einheit der drei Personen in ihrem machtvollen Wirken verehren.“ Wie soll man oder wie kann man das verstehen? Wir tun uns schwer mit jenen Festen, in denen es nicht um heilsgeschichtliche Ereignisse geht, die in der Bibel stehen, sondern um Glaubenslehren, wo wir etwas für wahr halten sollen, was wir nicht mit unserem Verstand begreifen und mit unseren Sinnen nachempfinden können.

Dies gilt in besonderer Weise auch für das Geheimnis der Dreifaltigkeit. Weil wir keine  göttliche Sicht- und Erkenntnisweise haben, können wir vor allem das Miteinander von Gott Vater, Sohn und Hl. Geist in einer Person nicht entschlüsseln. Letztlich können wir nur mit Bildern versuchen, dem Geheimnis der Dreifaltigkeit auf die Spur zu kommen.

Ein Beispiel dazu:
Die Sonne: Mit ihr können wir Gott, den Vater, vergleichen. Die Sonne ist unvorstellbar groß, aber auch sehr weit weg. So ist auch Gott für uns unvorstellbar groß und scheint unendlich weit weg von uns zu sein. Die Sonnenstrahlen aber erreichen uns. Darin kommt die Sonne uns ganz nahe, erreicht uns und bringt uns ihr Licht. Mit diesen Strahlen können wir Jesus Christus – Gott, den Sohn – vergleichen. In Jesus Christus kommt Gott uns ganz nahe, wird Gott einer von uns. In Jesus leidet Gott mit uns, stirbt er wie wir. In Jesus aber hat Gott den Tod überwunden und uns den Himmel aufgetan. Wen die Sonnenstrahlen treffen, der spürt ihre Wärme auf der Haut: das ist ihre Wirkung bei uns. Damit können wir den Heiligen Geist vergleichen.

Auch dieser Vergleich hinkt und macht deutlich, dass Gott für uns ein Geheimnis ist und bleibt, sonst wäre er nicht mehr Gott. Hinzu kommt, weil wir Menschen nun einmal nicht anders als in der Vorstellung von Personen denken können, dass Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist – der dreieinige Gott – in einer Person allein für uns nicht vorstellbar und fassbar ist.

Die Dreieinigkeit bekennen wir im Glaubensbekenntnis. Und obwohl wir uns in unseren Gedanken nicht vorstellen können, wie der dreieinige Gott in Wirklichkeit ist, finden und begegnen wir ihm gerade in diesen Gedanken  – mitten in unserem Alltag.

 

Möge der dreifaltige Gott uns in der neuen Woche mit seinem Segen begleiten!
Das wünscht im Namen des Seelsorgeteams

Ihr und Euer Diakon Michael Gruß

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