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Der Impuls

von Diakon Manfred Hoffstadt

Liebe Mitchristen,

darauf haben viele Menschen gehofft, danach haben wir uns gesehnt, das Leben scheint wieder einladender, freundlicher!

Niedrige Inzidenzzahlen zu Beginn der Sommerferien lassen es zu: Wir können uns mit Familie und Freunden treffen, wieder reisen, entspannter am Gottesdienst teilnehmen, die Spiele der EM gemeinsam verfolgen; ein Eis, ein Bierchen im Freien, gemeinsam Sport treiben und vieles mehr ist wieder möglich – Gott sei Dank – !

Auch Jesus trifft alte Bekannte.  Er kommt in seine Heimatstadt, so erzählt es das Evangelium vom heutigen Sonntag. Er begegnet Menschen, erzählt ihnen wovon sein Herz voll ist. Jesus bringt ihnen die gute Nachricht, dass sozusagen das „Virus“ der Sünde und des Todes keine Macht mehr hat.

Ich bin mir sicher, dass er damit einer großen Sehnsucht in den Herzen seiner Zuhörer begegnet, eigentlich offene Türen einrennen müsste. Aber von Aufbruch keine Spur. Es scheint so, als seien die Türen der Herzen verrammelt. Sie trauen dem Boten und der guten Nachricht nicht, brechen bildlich gesprochen nicht auf, der Erfüllung ihrer Sehnsucht entgegen.

„Der Prophet zählt nicht im eigenen Lande.“ Das kennen wir und das meint nicht nur die geographische Heimat.

Manche leiden darunter, dass sie im engsten Beziehungsgefüge, in ihrer eigenen Familie, im Freundeskreis, kein offenes Ohr finden, für das, was für das Leben wichtig ist.

Und begegnen wir nicht häufig auch dem Propheten in der kleinen Lebenswelt unserer eigenen Persönlichkeit mit einem skeptischen „Ja, aber“?

JA, ich weiß und spüre, eigentlich will und müsste ich aufbrechen, – ABER es geht nicht, weil ….

Und wir finden viele, oft auch gute Gründe, die gegen eine Veränderung sprechen.

Wenn wir gut hinhören, wird Gott uns ebenso wie den Menschen in Jesu Heimatstadt sagen: Lass nicht zu, dass dich Ängste gefangen nehmen. Hab keine Angst. Du darfst und kannst mit mir neue Schritte wagen und aufbrechen: Unterwegs, zuhause, ja sogar, wenn das Leben dir übel mitspielt!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen auch im Namen des Seelsorgeteams gute Begegnungen und Aufbrüche in dieser Sommerzeit!

Ihr/Euer Diakon Manfred Hoffstadt

 

 

 

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