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Der Impuls

von Diakon Manfred Hoffstadt

Liebe Mitchristen,

im Evangelium hören wir, wie Jesus den Tempel in Jerusalem besucht. Dort verjagt er die Händler aus dem Tempel.

Irgendwie wird sein Besuch dadurch zur Frage nach dem, was der Tempel bedeutet.

Ich finde, das Verhalten Jesus gibt weniger eine Antwort darauf, wie wir uns im Haus Gottes verhalten sollen.

Der Tempel war – wie auch die Kirche zu allen Zeiten – immer auch ein Ort mit wirtschaftlichen Interessen und nicht „nur“ ein Ort der Anbetung und Gegenwart Gottes.

„Der Eifer für dein Haus verzehrt mich“.

Ich höre hier zuallererst die Anfrage Jesu, wofür ereiferst du dich? Wofür brennst du? Wofür schlägt dein Herz? Wessen Geistes Kind bist du?

Später, im 4. Kapitel des Johannesevangeliums wird Jesus der Samariterin am Jakobsbrunnen deutlich machen, dass es letztlich zweitrangig ist, wo sie Gott anbetet, in Jerusalem oder auf dem Berg Garizim. So kann für uns Christen nicht alleine „der Tempel“ der Ort der Anbetung Gottes sein.

Wir beten ihn an, wenn wir im Geiste Jesu unterwegs sind. Im Geiste Jesu, der gekreuzigt wurde, aber am dritten Tag von Gott auferweckt wird und dessen Geist in jedem von uns lebendig sein will.

In den sonntäglichen Messfeiern singen wir ab Ostern wieder das „Gloria“, Ehre sei Gott!

Jesu Handeln und seine Worte im heutigen Evangelium lassen mich fragen, ob und wie ich die Ehre Gottes in dieser Welt zum Ausdruck bringe. Ob der Eifer zur Nachfolge Jesu in mir wohnt und mich antreibt, oder ob mein Herz in Gefahr ist, zur reinen „Markthalle“ zu verkommen.

In diesem Sinne wünsche ich auch im Namen des Teams eine gute Vorbereitung auf das Osterfest!

Euer/Ihr   Krankenhausseelsorger Diakon Manfred Hoffstadt

 

 

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