Orgel St. Franziskus, Gummersbach: Reparatur und Erweiterung Teil 2

Der Spieltisch hat inzwischen Farbe bekommen. Gut sichtbar sind die beiden unterschiedlichen Rottöne, die auch für das Gehäuse verwendet werden. Ein Vergleich mit dem ersten Bild des vorherigen Berichtes zeigt weitere Fortschritte. Die Tasten sind eingebaut. Die heraushängenden Kabel gehören zur Setzerkombination, mit der der Organist verschiedene Register (Klangfarben) voreinstellen kann.

Auf diesem Foto ist ein Blasebalg im Bau zu sehen. Die Blasebälge sind sozusagen die Lungenflügel der Orgel. Hier wird der Orgelwind auf den nötigen Druck gebracht. Die runden Ausschnitte (rechts oben ) werden an flexible Rohre, die Windkanäle, angeschlossen, die den Wind in die Windladen weiterleiten. Erzeugt wird der Orgelwird durch ein Motorgebläse. Um die Windmenge regulieren zu können, liegt zwischen Gebläse und Balg die Winddrossel. Ein Teil dieser Drossel bilden Schlitze (vorne im Bild).

 

Dies ist ein Detail des vorherigen Bildes und zeigt die Winddrossel mit den Schlitzen. Auf der Rolle ist eine Folie aufgewickelt, die mit Hilfe einer Schnur, die in der Mitte der Rolle angebracht wird, vor die Schlitze gerollt werden kann. Dadurch kann die Windzufuhr reguliert werden. So steht immer die richtige Windmenge zur Verfügung.

 

 

Hier sind die Spielventile bereits an der Windlade befestigt. Vor dem Einbau wird die Windlade gedreht, sodass sich die Ventile unterhalb der Lade befinden.

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