von Theresa Hennecke

Liebe Schwestern und Brüder,

an diesem Sonntag hören wir in der ersten Lesung von einer Begegnung des Mose mit Gott. Gott spricht zu Mose einen bedenkenswerten Satz:

Der Herr ist der Herr. Er ist so wie er ist. Nicht so wie wir ihn uns denken, nicht so wie wir ihn uns wünschen oder wie wir ihn gerade gebrauchen können. Er ist der Herr. Was es bedeutet der Herr zu sein wird dann weiter ausgeführt: Der Herr ist der Herr, ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Huld und Treue.

Wenn uns die Geduld ausgeht, hat er noch immer genug, wenn wir uns verschließen steht er mit offenen Armen da um uns zu empfangen. Er lässt uns nicht fallen, er ist treu.

So handelt nur wer unendlich liebt. So heißt es auch im Evangelium: Gott hat die Welt sosehr geliebt.

Diese große Liebe wartet auf unsere Antwort. Kann ich mich in diesen liebenden Blick stellen? Wie denke ich über die Liebe Gottes? Ist sie für mich bedingungslos, oder doch an mein Verhalten gebunden? Ist die Gewissheit in dieser Liebe geborgen zu sein tröstlich oder herausfordernd?

Viele Fragen könnten wir zu diesem Thema stellen. Die Antwort kann sich letztlich nur jeder selbst geben. Ich bin überzeugt es lohnt sich, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen und dabei unseren Gott immer neu zu entdecken.

 

Im Namen des ganzen Seelsorgeteams wünsche ich Ihnen eine gesegnete Woche!

Theresa Hennecke

 

 

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