Mehr über
St. Michael

Filialkirche St. Michael© tom Kattwinkel

Derschlager Straße 1
51647 Gummersbach-Lantenbach

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Messzeiten
Samstag 18.30 Uhr an den ungeraden Kalenderwochen

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Pfarrbüro
Bitte nutzen sie die Büros in Gummersbach oder Bergneustadt.   Zu den Pfarrbüros >>

 

Patron der Kirche:
Erzengel Michael mehr Infos unter www.heilige.de

Gemeindemitglieder:
5537 (2016) in der ganzen Pfarrei St. Franziskus in Gummersbach mit der weiteren Kirche in Steinenbrück.

Die Kirche gehört zu der Pfarrei St. Franziskus, Gummersbach
Zur Pfarrei gehörende weitere Kirche St. Klemens Maria Hofbauer, Steinenbrück

Ansprechpartner
Küster:
Horst Ladenbauer

Pfarrheim
Vermietung durch Christel Franke (02261) 67973

Geschichte und Leben in St. Michael, Lantenbach

Seit 50 Jahren steht die Kirche St. Michael an der Aggertalsperre und lädt zu Gottesdiensten ein.

Vor dem Bau der Aggertalsperre im Jahre 1923 wohnten im Bereich Lan- tenbach nur wenige Katholiken. Dies änderte sich mit dem Talsper- renbau und vor allem durch den Zustrom der Ostvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Geist- lichkeit von Gummersbach sah die Notwendigkeit eines eigenen Got- tesdienstes in Lantenbach ein. Nur wo?

Die Lantenbacher Katholiken gingen für ihren Sonntagsgottesdienst zum Unnenberg. Der Bauer Peveling stellte dort seine Scheune für die sonntäglichen Gottesdienste zur Verfügung. Fein sauber wurde sie dafür gefegt. Später wurde im Saal der Gaststätte Hausmann in Lantenbach Gottes- dienst gefeiert. Zur Karnevalszeit manchmal mit karnevalistischer Ausschmückung vom Vorabend. Beichte konnte vor dem Gottesdienst unter der Treppe gehört werden. 1958 ging dieser unhaltbare Zustand einem Ende entgegen. Vom Bauern Köster konnte ein Grund- stück für den Bau einer Kirche er- worben werden. Der Architekt Hans Schilling aus Köln erhielt den Auftrag, die Pläne zu erstellen. Am 23.10.1960 war die Grundsteinle- gung und bereits im September 1962 konnte Weihbischof Ferche die Kirche weihen.

Neben der Kirche war eine Pries- terwohnung gebaut worden, so dass die Versorgung der Gemeinde mit einem Priester gesichert war. Nach dem Religionslehrer Kaplan Heinrich Pier zog der Berufsschul- pfarrer Ferdinand Wagner bis 1978 in die Wohnung, danach bis 1982 Berufsschulpfarrer Josef Rottländer und mit Pfarrer Bernhard Uedel- hoven bis 2002 der letzte Priester. Seitdem gibt es in Lantenbach kei- nen eigenen Priester mehr.

Die Gemeinde Lantenbach war immer ein eigenes Völkchen. Hier gingen die Uhren ein wenig anders, bedingt durch die sehr fortschrittli- chen Hirten vor Ort. Der Kirchenbesuch war immer sehr gut, hat in neueren Zeiten leider - wie an vie- len Orten - nachgelassen. Aber die Lantenbacher lassen sich dadurch nicht verdrießen. Außer beim ge- meinsamen Gottesdienst halten sie auch sonst viel von Gemeinsamkeit. Einmal monatlich gibt es nach der hl. Messe samstags abends Dämmer- schoppen, um die Gemeinschaft zu pflegen. Etwa einmal monatlich wird zum Gemeindetreff nachmittags eingeladen. Motor aller Aktivitäten ist der Kirchenchor. Von hier gehen die Anstöße aus und werden dann gemeinschaftlich durchgeführt. Der Chor probt dienstags und nimmt gerne weitere Mitglieder auf. Ansprechpartner ist Horst Ladenbauer, (02261) 2 13 08

Eine seit über 25 Jahren große Aktion ist der Adventbasar zugunsten der Arbeit von Pater Schneider in Afrika.

(Bericht: Christel Franke)

 

 


© Tom Kattwinkel