Kolping Diözesanversammlung in Dieringhausen

Erstmals fand in Dieringhausen unter der Organisation der heimischen Kolpingfamilie die Diözesanversammlung des Diözesanverbandes Köln statt.

Lange vor dem eigentlichen Termin waren umfangreiche Vorbereitungen zu treffen. Galt es doch, ca. 160 Delegierte und Gäste, also ca. 200 Personen, unterzubringen und zu verpflegen.

Dem Vorstand der Kolpingfamilie gelang es, die frühere „Aggerhalle“, die heute das Gemeindehaus der FeG, der freien evangelischen Gemeinde ist, als Tagungsort zu gewinnen.  Ein besonderer Dank gilt hier Herrn Eberhard Cramer von Seiten der FeG , der sich spontan entschlossen hat, „sein Haus“ dem Kolpingwerk zur Verfügung zu stellen.

Die Herren Joachim Tump und Heinz-Gerd Remerscheidt vom Vorstand der Kolpingfamilie fanden bei den Vorarbeiten kräftige Unterstützung vom Diözesanverband Köln. Hier sind stellvertretend Martin Rose, Sabine Terlau und Katja Joussen zu nennen.

Der Tag begann mit der Heiligen Messe um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche „Herz-Jesu“. Hauptzelebrant war der Diözesanpräses Peter Jansen. Unterstützt wurde er von Präses Kaplan Johannes Kutter, Ehrenpräses Günter Rindermann und Pastor Heix aus Düsseldorf. Es war ein bewegendes Bild, als die Kolpingabordnungen aus dem ganzen Diözesanbereich mit 42 Bannern in die Kirche einzogen.  Musikalisch wurde Frank Hasch an der Orgel von der Blechbläsergruppe der freiwilligen Feuerwehr Marienheide unterstützt.

Nach dem Gottesdienst zogen alle Teilnehmer in Prozession zur Aggerhalle. Dort hatten viele fleißige Helferinnen und Helfer ein Frühstück für die Tagungsteilnehmer vorbereitet.

Bevor es dann an die Abarbeitung der umfangreichen Tagesordnung ging, erfolgten Grußworte vom Diözesanvorsitzenden Martin Rose, dem stellvertretenden Bürgermeister Jürgen Marquardt, der Stellvertretenden Landrätin Ursula Mahler, von dem Hausherren Eberhard Cramer und dem Vorsitzenden des Bezirksverband Oberberg-Süd, Heinz-Gerd Remerscheidt sowie dem Vorsitzenden der KF Dieringhausen, Joachim Tump.

Tatkraft, Mut und Gottvertrauen – das ist die DNA von Kolping. Yvonne Willicks stellte in gewohnt gekonnter Manier Ausschnitte aus ihrem Buch „Glaube – ganz einfach“ vor. Dabei präsentierte sich die WDR-Moderatorin locker und spritzig. Musikalisch wurde sie von ihrem Mann am Flügel begleitet.

Die weiteren Regularien gingen dann, nur unterbrochen von einem schmackhaften Mittagessen der Firma Klotz, ohne weitere Verzögerungen weiter. Die anstehenden Neuwahlen wurden zügig abgewickelt, so dass gegen 16.30 Uhr die Versammlung beendet werden konnte.

Dann schlug nochmal die große Stunde der „Heinzelmännchen“ der Kolpingfamilie Dieringhausen. Galt es doch, das Gemeindehaus wieder in den Originalzustand zu bringen. Es wurden die Tische abgeräumt, Tassen und Gläser gespült. Tische und Stühle wieder an ihre Plätze gebracht. Alles verlief harmonisch, wie man das bei Kolping gewohnt ist.

Die Verantwortlichen des Diözesanvorstandes sprachen zum Abschluss der Kolpingfamilie Dieringhausen einen großen Dank für die vorbildliche Organisation der Veranstaltung aus.

Text:
Hans-Gerd Klein

Fotos:
Ulrike von Delft, Hans-Gerd Klein, Joachim Tump

 

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